Maximilian von Schierstädt und Looping: Die Geschichte eines digitalen Projekts
Wenn über Maximilian von Schierstädt gesprochen wird, steht häufig seine Verbindung zu Barbara Schöneberger im Mittelpunkt. Ein wesentlicher Teil seiner eigenen beruflichen Geschichte liegt jedoch in der Digitalwirtschaft. Besonders interessant ist dabei das Projekt Looping, das aus der familynet GmbH hervorging.
Die Idee hinter familynet
Die familynet GmbH wurde 2014 gegründet. Ziel war es, digitale Werkzeuge zu entwickeln, mit denen Familien und Gruppen ihren Alltag besser organisieren können. Maximilian von Schierstädt gehörte zu den zentralen Personen hinter diesem Unternehmen.
Die Idee war bewusst praktisch. Familien haben häufig zahlreiche Termine, Aufgaben und Verpflichtungen. Ein gemeinsamer digitaler Kalender kann dabei helfen, Informationen an einem zentralen Ort zu bündeln.
Looping wird bekannt
Das Produkt Looping wurde als Organisations-App für Familien, Freunde und andere Gemeinschaften entwickelt. Es kombinierte Kalenderfunktionen mit Terminen, Aufgaben und Erinnerungen.
2019 erhielt das Unternehmen eine bedeutende Finanzierung. W&W brandpool investierte eine siebenstellige Summe in familynet. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Looping zu diesem Zeitpunkt ungefähr 700.000 registrierte Nutzer hatte.
Diese Zahlen zeigen, dass die Idee hinter Looping eine beträchtliche Nutzerbasis erreichen konnte.
Digitalisierung eines klassischen Familienkalenders
Das Konzept war eine digitale Antwort auf ein sehr traditionelles Organisationsmittel: den Familienkalender.
Wo früher Termine auf Papier, an der Kühlschranktür oder an einer Wand notiert wurden, konnten Informationen nun über ein Smartphone und eine gemeinsame Anwendung verwaltet werden.
Gerade diese Alltagstauglichkeit war ein wichtiger Bestandteil des Konzepts.
Maximilian von Schierstädt als Gründer
Maximilian von Schierstädt wurde 2019 von W&W ausdrücklich als Gründer und CEO von familynet bezeichnet.
Damit hatte er neben seiner Rolle als Unternehmer auch Verantwortung für die Entwicklung des Geschäftsmodells. Sein Name ist deshalb eng mit der Entstehung und Entwicklung von Looping verbunden.
Was heute wichtig ist
Bei älteren Berichten über familynet muss allerdings auf die zeitliche Einordnung geachtet werden. Nach aktuellen öffentlich aufbereiteten Registerdaten wurde Maximilian von Schierstädt im März 2024 als Geschäftsführer abgelöst und als Liquidator eingetragen. Die Gesellschaft wird dort als „in Liquidation“ geführt.
Diese Entwicklung zeigt, dass sich Unternehmensrollen im Laufe der Jahre verändern können.
Fazit
Die Geschichte von Maximilian von Schierstädt und Looping ist ein Beispiel für die Digitalisierung alltäglicher Familienorganisation. Von der Gründung von familynet bis zur späteren Veränderung der Unternehmensstruktur reicht eine interessante Entwicklungsgeschichte.
Für die Betrachtung seiner Karriere ist Looping deshalb ein wichtiger Baustein, weil das Projekt seinen Unternehmergeist und seinen Fokus auf digitale Lösungen besonders deutlich macht.